Karriere – Starten Sie mit einer Idee

Karriere Zitat

Einfach überlegen. Denken Sie mal nach. Was hat sie in den letzten 4-5 Jahren bei der Arbeit begeistert? Welche Themen motivierten Sie? Bei welcher Tätigkeit waren Sie so richtig bei der Sache? Worauf sind Sie richtig stolz gewesen? In welcher Situation waren Sie zuletzt so richtig engagiert?
Denken Sie über diese Fragen nach. Das hilft Ihnen bei der Suche nach dem nächsten Karriereschritt.

Mut zum Jobwechsel?

Jobwechsel Coach Rolf Dindorf
Sie sind unzufrieden mit Ihrem Job? Befinden Sie sich in der Berufsfalle? Sicherlich ist es nicht einfach “radikal” den Job zu wechseln. Die Karriere steht auf dem Spiel. Finanzielle Unsicherheiten und ein unbekanntes Umfeld schrecken ab. Doch es gibt ermutigende Beispiele für gelungene Jobwechsel.

“Vom Tischler zum Kinderarzt, von der Friseurin zur Zugbegleiterin: Wer seinen Job nicht mehr mag, sollte diese fünf Protokolle lesen – von Menschen, die es gewagt haben, ihren Beruf zu wechseln”, schreibt Spiegel Online.

Fortbildung zahlt sich aus

Fortbildung und Karriere Dindorf
Wer Karriere machen will, muss nicht unbedingt studieren. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Meister oder Techniker können genauso gut verdienen wie Akademiker – allerdings hängt das von bestimmten Faktoren ab.

Unternehmen schätzen die Kompetenzen von Fortbildungsabsolventen (FBA), also von Meistern, Technikern, Fach- und Betriebswirten. „Für das Gehalt sind Fachrichtung, Beruf, Tätigkeitsanforderungen und Branche entscheidender als der Abschluss“, erklärt IW-Forscherin Regina Flake. Die Mehrheit der FBA erhält ein gleich hohes Gehalt wie Bachelorabsolventen; Diplom- und Master-Absolventen verdienen im Vergleich häufiger mehr. Vor allem bei kaufmännischen FBA und wirtschaftswissenschaftlichen Akademikern sind die Gehaltsunterschiede relativ gering. Jedoch zeigt sich zwischen gewerblich-technischen FBA und Hochschulabsolventen mit naturwissenschaftlichem (Ingenieur-)Abschluss eine große Lohnlücke. Hier unterscheiden sich die Tätigkeitsprofile, etwa im Bereich der Forschung oder der Unternehmensführung, deutlicher voneinander als in Büroberufen.

Neu im Internet: Entgeltatlas – Wer verdient wo wie viel?

Karriereberater Rolf Dindorf
Was verdient eine Krankenschwester in Berlin und was ein Bürokaufmann in Nordrhein-Westfalen? Und wie sehen im Vergleich dazu die Verdienste im Bundesdurchschnitt aus?
Lohnt es sich, eine Weiterbildung zu machen, um gegebenenfalls mehr zu verdienen?

Dies sind Beispiele für Fragen, die der Entgeltatlas der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) http://entgeltatlas.arbeitsagentur.de beantwortet.

Der Entgeltatlas zeigt den Mittelwert des Bruttomonatsgehalts in Euro von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2014 an. Angaben stehen für fast alle Berufe zur Verfügung. Mit dem Entgeltatlas kann man mit wenigen Klicks schnell und einfach herausfinden, wer in Deutschland wie viel verdient und das sogar gegliedert nach Bundesländern, Geschlecht und Alter. Die Nutzung ist denkbar einfach: man muss nur den gewünschten Beruf und ein Bundesland auswählen. Die Ergebnisse werden wahlweise in kartografischer, grafischer und tabellarischer Form dargestellt. Dabei können auch Vergleichswerte für Deutschland angezeigt werden.

Siezen oder Duzen?

Generation Silberhaar Karriereberatung
Ein neuer Wind scheint in den deutschen Vorstandsetagen etablierter Unternehmen einzuziehen. Der Krawattenzwang fiel bei Daimler, Vodafone oder Bosch. Das Duzen wird zum neuen “Statussymbol” der Firmenbosse. Doch ist das wirklich neu? Im Handwerk und Mittelstand gibt es das häufiger.

Wie halten Sie es mit dem Duzen oder Siezen auf der Arbeit? Als Führungskraft sollten Sie nicht mit zweierlei Maß messen. Entweder “Du” oder “Sie” für alle. Zwanghaftes “Duzen” ist kontraproduktiv. Entweder ist die allgemeine Firmenkultur auf “Du” eingestellt oder es entwickelt sich mit der Zeit unter Kollegen ein herzliches Verhältnis.

Karriere – der Start beginnt mit einem “Ja”

Kommunikation und Karriere Rolf Dindorf
Karriere ist in aller Munde. Doch was bedeutet Karriere für Sie persönlich. Karriere machen ist eine individuelle Sache. Daher müssen Sie sich darüber bewusst werden, wohin die Reise gehen soll.
Möchten Sie Vorstandsvorsitzender in einem KMU werden? Streben Sie ein freiberufliches Leben an? Vielleicht haben Sie den Posten eines Abteilungsleiters in einem internationalen Konzern vor Augen?

Jede Entscheidung zieht Konsequenzen nach sich. Sie öffnet Türen und verschließt andere. Das ist nicht schlimm. Sie müssen nur wissen wohin geht die Fahrt. Werden Sie sich darüber im klaren. Dann setzen Sie die Segel und nehmen Sie Fahrt auf. Halten Sie Ausschau nach einem Mentor. Besuchen Sie Kongresse und Messen. Möglicherweise brauchen Sie noch eine Weiterbildung. Letztendlich gilt: Starten Sie! Warum warten?

Das simple Muster typischer Karriereratgeber

Logo Karriereberater Rolf Dindorf Heidelberg
Die Rede von Steve Jobs vor den Studenten der Stanford Universität ist sehr beliebt. Gerade sein Appell an die jungen Menschen “Du musst finden, was du liebst”, klingt plausibel. Großartige Arbeit leitet sich dann daraus ab, dass man liebt, was man tut.

Daraus folgt für alle Jobsucher ihre Leidenschaften zu erforschen. Erst mal entdeckt braucht man nur noch den dazugehörigen Beruf zu wählen.
Doch gingen Steve Jobs, Richard Branson und andere populäre Wirtschaftsmacher wirklich nach diesem simplen Muster vor? Ein Blick in die Lebensläufe zeigt, dass dies keineswegs so war. Es empfielt sich die Biographien erfolgreicher Menschen zu lesen. Simple Lösungen können, müssen aber nicht zutreffen.

Zielsetzung und Zeitmanagement – warum eigentlich?

Zielsetzung und Zeitmanagement
Warum eigentlich Ziele setzen? Es geht doch auch ohne, denken Sie.
Wirklich? Ohne Ziel ist jede eingeschlagene Richtung korrekt. Wie kontrollieren Sie die Einhaltung der nicht vorhandenen Ziele?

Ziele sind wichtig und richtig. Sie machen bewusst, warum wir etwas tun. Sie geben uns eine Richtung. Darüber hinaus regen Ziele zum Nachdenken an. Mit welchen Mitteln kann ich mein Ziel erreichen? Durch eine sinnvolle Zielsetzung erhalten Sie Motivation. Sie können Fortschritte messen und gegebenenfalls die Richtung korrigieren.

Werden Sie sich über Ihre langfristigen Ziele im klaren. Danach zerlegen Sie sie in kurz- und mittelfristige Etappen. Beim erreichen Ihrer Ziele feiern Sie. Genießen Sie den Moment. Dann geht es weiter.

Das Vorstellungsgespräch – die Fragen

Karriere und Zukunft
Wie gehen Sie ein Vorstellungsgespräch an? Bereiten Sie sich intensiv vor?
Sie können nicht alle Fragen kennen. Manche Fragen lassen sich in Bewerbungsratgebern nachlesen. Rechnen Sie aber auch mit unorthodoxen Fragen.
Gehen Sie ruhig und entspannt in das Gespräch. Lernen Sie auch nicht Zeile für Zeile Bewerbungshandbücher auswendig. Sie wollen doch authentisch auftreten. Phrasen abspulen macht da keinen Sinn.

Mit welchen Standardfragen müssen Sie rechnen:

  • Was sind ihre größten Fehler?
  • Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?
  • Welche Stärken und Schwächen zeichnen Sie aus?
  • Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?
  • Warum bewerben Sie sich bei uns?
  • Warum wurde Ihnen gekündigt?
  • Warum haben Sie gekündigt?
  • Was würde Ihr letzter Chef über Sie sagen?
  • Warum wurden Sie trotz Ihrer ausgezeichneten Leistungen nicht weiterbeschäftigt?
  • Wo wollen Sie in fünf Jahren stehen?
  • Wie stehen Sie zu Überstunden?
  • Sind Sie belastbar?

Bereiten Sie sich individuell vor. Es geht um Sie.